SV-Osterferienprojekt

In der zweiten Osterferienwoche hat wieder ein Projekt an der Martin-Buber-Schule stattgefunden. Teilgenommen haben insgesamt sechs Schüler*innen der Schülervertretung der MBS.

Der erste Tag stand ganz unter dem Motto „Graffiti“. Mit der Unterstützung von zwei Graffitikünstlern haben die Schüler*innen zunächst überlegt, was sie gerne machen wollen und erste Skizzen entworfen. Nach einer kurzen Einführung durch die Profis und einigen Vorbereitungen ging es dann auch schon los. Jede*r hatte seine*ihre eigene große „Leinwand“ in Form einer aufgespannten Folie. Dort konnten sie sich ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das gute bei Graffiti ist, man kann alles wieder übersprühen, Sachen ausbessern und immer wieder verändern, bis einem das Ergebnis gefällt. Und das Wichtigste…es gibt kein richtig oder falsch, schön oder weniger schön. Nur der Spaß zählt. Die Graffitis bleiben vorerst hängen und können vom Rest der Schulgemeinde bestaunt werden.

Nachdem die einzelnen Graffitis fertig waren, wurden Fotos davon gemacht. Diese haben die Schüler*innen im Anschluss ausgedruckt bekommen und konnten sie mit nach Hause nehmen. Um wieder Kraft zu tanken wurde Pizza bestellt und dann ging es auch schon weiter – diesmal mit einem gemeinschaftlichen Graffiti für den SV-Raum. Nicht zu vergessen…der Rahmen dafür musste erst noch gebaut werden.

Am zweiten Tag wurde sich zunächst damit befasst, wie man den SV Raum schöner gestalten kann. Die Schüler*innen haben überlegt, was ein SV-/Pausenraum unbedingt braucht und aufgeschrieben, was sie alles kaufen wollen. In insgesamt drei Geschäften wurden Spiele, CDs, Deko, Pflanzen, Farbe für den Couchtisch, Sofadecken und -kissen geshoppt. Am Ende wurde nur gekauft, was die Mehrheit gut fand. Nach einer Stärkung ging es ans Einrichten, Tisch abschleifen und anschließend streichen. Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden und die Hoffnung ist groß, dass Corona es zulässt, dass der Raum bald wieder von allen genutzt werden kann.

Das Tageshighlight folgte am Nachmittag. Mit dem Schulbus ging es nach Linden in den Trampolinpark. Nach dem Warmhüpfen wurden die Schüler*innen immer mutiger. Es wurden sogar Salti gemacht, sie sind aus 3 Metern Höhe in ein Luftkissen gesprungen und noch vieles mehr. Alle haben sich gegenseitig angefeuert und Mut zugesprochen, der Zusammenhalt der Gruppe war enorm. Müde aber sehr glücklich ging gegen späten Nachmittag schließlich auch der zweite Tag des Projektes zu Ende.

Es waren zwei Tage voll von Spaß, guter Laune, tollen Aktivitäten, Gruppenzusammenhalt, neuen Ideen und neuer Motivation für die SV-Arbeit an der Schule.

Organisiert wurde das Osterprojekt von Frau Ronthaler, der Sozialarbeiterin der MBS (AWO Hessen Süd). Finanziert wurde es durch den Landkreis Gießen und den Förderverein der MBS. Vielen Dank an dieser Stelle. Ebenso an die Honorarkräfte, die die beiden Tage begleitet haben.

„Give peace a chance“ (deutsch: Gib Frieden eine Chance)

So wie der Bildtitel „Give peace a chance“ von dem Künstler James Rizzi (*1950 – †2011) wünschen wir, die Klasse M7, angesichts des Krieges in der Ukraine, dass die Zerstörung unverzüglich ein Ende hat und der Frieden auf der Welt eine Chance bekommt.

Frieden und Freude solle auf dieser Erde einkehren. Angelehnt an die Städte-Bilder von James Rizzi drückt die M7 dies in ihren Kunstwerken aus. James Rizzis Städte-Kunstwerke strahlen Fröhlichkeit, Friedfertigkeit, Leben und Harmonie aus. Seine Bilder sind mit knalligen und leuchtenden Farben gemalt. Es sind fröhlich sich biegende Hochhäuser mit lachenden Gesichtern zu finden. Er wollte mit seinen glücklichen Bildern andere Menschen glücklich machen! Wir hoffen, dass wir auch dies mit unseren Kunstwerken tun.

Die MBS ist jetzt Umweltschule!

„Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine Auszeichnung, die vom Kultus- und Umweltministerium gemeinsam für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben wird. Durch die vielen Projekte, die wir in unserem „Jahr der Nachhaltigkeit“ umgesetzt haben, haben wir das Schulleben an der Martin-Buber-Schule umweltfreundlicher gestaltet, z.B. durch Müllvermeidung und Mülltrennung, eine ehrenamtliche „Sauberkeitspatenschaft“ für die Schulumgebung sowie auch einen wöchentlichen „Veggie-Tag“. In Zukunft gibt es weitere Pläne und Aktionen für nachhaltige Entwicklung, wie unsere 2021 angelegten Blühstreifen. Wir hoffen, uns durch eine regelmäßige Teilnahme im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens weiter zu vebessern und freuen uns riesig über die Auszeichnung!