{"id":150,"date":"2015-03-21T09:40:12","date_gmt":"2015-03-21T09:40:12","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-buber-schule-giessen.de\/?page_id=150"},"modified":"2015-03-21T17:47:29","modified_gmt":"2015-03-21T17:47:29","slug":"berufs-und-orientierungsstufe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mbs-giessen.de\/?page_id=150","title":{"rendered":"Haupt- und Berufsorientierungsstufe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Auszug aus dem Schulprogramm der Martin-Buber-Schule Gie\u00dfen<\/strong><br \/>\n<strong> in der Fassung von 2014<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1. Profil<\/strong><br \/>\nMit Eintritt in das neunte Schulbesuchsjahr wechseln die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der MBS in der Regel in die Haupt- und Berufsorientierungsstufe (HBOS). Sie befinden sich dann auf dem Weg vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen.<br \/>\nEin Schwerpunkt der Arbeit in der Stufe ist die Festigung bereits im Laufe der Schulzeit erworbener Strukturen und F\u00e4higkeiten. Dementsprechend erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler weiterhin eine ihrem Leistungsstand entsprechende F\u00f6rderung in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Diese findet meist themenbezogen im Rahmen des Gesamtunterrichts statt, dessen Themenschwerpunkte sich nun am Lebensalltag der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie dem Ziel, gemeinsam Zukunftsvorstellungen zu entwickeln orientieren.<br \/>\nIm Wesentlich setzten sich die Inhalte und der Aufbau des Unterrichts in der HBOS aus drei Bereichen zusammen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 Selbst\u00e4ndigkeitsf\u00f6rderung f\u00fcr selbst\u00e4ndigeres Leben und Wohnen<br \/>\n\u2022 Vorbereitung auf die Arbeitswelt<br \/>\n\u2022 Freizeit und Pers\u00f6nlichkeitsbildung<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Selbst\u00e4ndigkeitsf\u00f6rderung f\u00fcr selbst\u00e4ndigeres Leben und Wohnen<\/span><br \/>\n\u00dcbergeordnetes Ziel unserer Schule ist es, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu einem m\u00f6glichst selbstst\u00e4ndigen Leben zu bef\u00e4higen. Eine entsprechende F\u00f6rderung ist t\u00e4glicher Bestandteil des Unterrichts.<br \/>\nDementsprechend wird in der HBOS regelm\u00e4\u00dfig im Klassenverband gekocht wobei die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler selbst\u00e4ndig und m\u00f6glichst in Eigenorganisation hauswirtschaftliche Aufgaben \u00fcbernehmen. Neben dem \u00dcben der unmittelbaren praktischen Vorg\u00e4nge, erh\u00f6hen sie ihre Alltagsselbst\u00e4ndigkeit und lernen \u00fcbergeordnete Zusammenh\u00e4nge wie M\u00fcllentsorgung oder das Prinzip des finanziellen Haushaltes kennen.<br \/>\nAuch die t\u00e4glichen Abl\u00e4ufe und Routinen im Klassenzimmer zielen auf die F\u00f6rderung von Kompetenzen, die beim selbstst\u00e4ndigen Bew\u00e4ltigen des Alltags n\u00f6tig sind. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel die Besch\u00e4ftigung mit K\u00f6rperhygiene und pers\u00f6nlicher Hygiene wie dem Sauberhalten der pers\u00f6nlichen und gemeinschaftlichen Gegenst\u00e4nde, die Besch\u00e4ftigung mit anfallender W\u00e4sche, der Umgang mit Gegenst\u00e4nden des t\u00e4glichen Gebrauchs (wie Handarbeitsmaterial oder elektrische Ger\u00e4te) und das Kennenlernen und Anwenden von Ordnungssystemen.<br \/>\nAuch dem Aspekt der Mobilit\u00e4t kommt in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu. Selbstst\u00e4ndiges Orientieren in der Umwelt wird in vielen Unterrichtsg\u00e4ngen und Erkundungen au\u00dferhalb der Schule gef\u00f6rdert, betrifft aber auch den Schulweg. Im Regelfall werden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einem Busunternehmen bef\u00f6rdert. Ziel des Mobilit\u00e4tstrainings ist es, dass m\u00f6glichst viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler den Weg zur Schule selbst\u00e4ndig mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Vorbereitung auf die Arbeitswelt<\/span><br \/>\nGing es in der Mittelstufe noch darum, vom handelnden zum theoretischen Lernen vorzudringen, wird in der Haupt- und Berufsorientierungsstufe der Schwerpunkt wieder mehr auf das praktische Handeln gelegt. Dementsprechend bietet die MBS Fachunterricht in verschiedenen Bereichen an, mit dem Ziel, den Jugendlichen F\u00e4higkeiten zu vermitteln auf die sie in der sp\u00e4teren Arbeitswelt aufbauen k\u00f6nnen.<br \/>\nIn klassen\u00fcbergreifenden Kursen werden Inhalte der Arbeitswelt, der Freizeitgestaltung, der Identit\u00e4tsf\u00f6rderung und K\u00f6rperwahrnehmung sowie eine F\u00f6rderung im Bereich der Unterst\u00fctzten Kommunikation angeboten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Jugendlichen absolvieren an der MBS aktuell ab dem 11. Schulbesuchsjahr mindestens ein Berufspraktikum pro Schulhalbjahr das sich an den F\u00e4higkeiten, Interessen und Berufsperspektiven jedes einzelnen orientiert. Die Praktika in den gesch\u00fctzten Arbeitsbereichen der Werkstatt f\u00fcr behinderte Menschen finden m\u00f6glichst zeitgleich statt. Umfassend behinderte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler machen ein Schnupperpraktikum in Tagesf\u00f6rderst\u00e4tten um diese, die Eltern und nicht zuletzt sich selbst auf den anstehenden \u00dcbergang vorzubereiten. Je nach Interessenslage und F\u00e4higkeiten, bieten wir den Jugendlichen in Kooperation mit dem Elternhaus die Gelegenheit durch Praktika in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes Einblicke in das Arbeitsleben zu bekommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur weiteren Vorbereitung auf die Arbeitswelt dient die Dokumentation schulischer und au\u00dferschulischer praktischer T\u00e4tigkeiten in sogenannten Praxismappen, welche die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr die Praktika und deren Auswertung sowie f\u00fcr Gespr\u00e4che mit der Arbeitsagentur nutzen.<br \/>\nGerade im Zusammenhang mit der Berufsvorbereitung ist Beratung ein zentraler Aspekt unserer Arbeit. Schon mehrmals veranstaltete die Martin-Buber-Schule einen Informationsabend mit Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen die den weiteren Berufs- und Lebensweg unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mitgestalten und begleiten. Weiterhin findet j\u00e4hrlich in der Schule eine Berufsberatung mit der Reha-Beratung der Arbeitsagentur Gie\u00dfen statt, an der jeder Sch\u00fcler und jede Sch\u00fclerin sp\u00e4testens im letzten Schulbesuchsjahr teilnimmt. Hier werden entsprechend den individuellen Bed\u00fcrfnissen und M\u00f6glichkeiten bereits langfristig individuelle Wege zum \u00dcbergang in die Arbeitswelt entwickelt. Mit den Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderung und den entsprechenden Berufsbildungsbereichen stehen die Kollegen und Kolleginnen der Haupt- und Berufsorientierungsstufe ebenfalls in engem Kontakt. Regelm\u00e4\u00dfig finden gemeinsame Besichtigungen in verschiedenen Arbeitsfeldern mit den Jugendlichen statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Freizeit und Pers\u00f6nlichkeitsbildung<\/span><br \/>\nUm sich selbst im Rahmen der eigenen Lebensgestaltung als m\u00fcndige Pers\u00f6nlichkeit zu erfahren geh\u00f6rt es dazu, M\u00f6glichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung zu kennen und so Anregungen zur individuellen Entwicklung und Pers\u00f6nlichkeitsbildung zu erhalten. Impulse zur Freizeitgestaltung finden die Jugendlichen beispielsweise \u00fcber die Unterrichts- und Projektangebote der Schule (vgl. dazu Kap. 8.4.2). Dar\u00fcber hinaus nehmen Klassen oder klassen\u00fcbergreifende Gruppen kontinuierlich an Veranstaltungen des \u00f6ffentlichen Lebens teil, wie z. B. an Fu\u00dfballturnieren, Wettk\u00e4mpfen (Speed Stacking), Festen und anderen Veranstaltungen. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer umfassenden Behinderung erfahren mitunter durch die Teilhabe an solchen Angeboten Eindr\u00fccke und soziale Impulse.<br \/>\nEin zentraler Aspekt f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ist das soziale Miteinander. Im t\u00e4glichen Umgang der jungen Menschen im Lebensraum Schule entstehen Freundschaften in einer Qualit\u00e4t, wie sie im h\u00e4uslichen Umfeld oft nur schwer \u00fcber die Pubert\u00e4t hinweg zu halten sind. Oft werden aus \u201eSpielfreundschaften\u201c intensivere Bindungen \u00fcber die Schulzeit hinaus. Die Jugendlichen und jungen Erwachsen erfahren sich neu, Freundschaften erhalten neue Bedeutung und auch Partnerschaften entstehen. Wir unterst\u00fctzen die jungen Menschen darin, sich in dieser f\u00fcr sie wichtigen und mitunter schweren Zeit emotional zu orientieren. Freundschaft, Partnerschaft, Aufkl\u00e4rung und Verh\u00fctung sind je nach pers\u00f6nlicher Situation in unterschiedlicher Intensit\u00e4t Bestandteil des Unterrichts und des t\u00e4glichen Miteinanders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2. Besondere Angebote der Haupt- und Berufsorientierungsstufe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.1. Fachunterricht Arbeitslehre<\/strong><br \/>\nDie MBS bietet seit ihrem Bestehen Fachunterricht in den Bereichen Arbeitslehre\/ Werken\/ Keramik, Textiles Werken und Hauswirtschaft\/ Kochen\/ W\u00e4schepflege an. Das Ziel ist, den Jugendlichen F\u00e4higkeiten zu vermitteln, auf die sie in der sp\u00e4teren Arbeitswelt aufbauen k\u00f6nnen. Es werden vielf\u00e4ltige Aspekte der Be- und Verarbeitung unterschiedlicher Materialien wie Holz, Metall, Kunststoff, textile Materialien, Ton, Nahrungsmittel und schuleigene W\u00e4sche vermittelt. Erlernt werden Arbeitstechniken, der Umgang mit unterschiedlichsten Werkzeugen, Ger\u00e4ten und Maschinen, soweit sie f\u00fcr die Handhabung durch den jeweiligen Sch\u00fcler bzw. die jeweiligen Sch\u00fclerinnen geeignet und zul\u00e4ssig sind. Neben der Entwicklung von Arbeitshaltungen wie Sorgfalt und Ausdauer, der sachgerechten Arbeitsplatzgestaltung, dem Kennenlernen und Einhalten von Arbeitsabl\u00e4ufen in ihrer richtigen Reihenfolge liegt ein weiterer Kompetenzschwerpunkt im Bereich der Sicherheit und Unfallverh\u00fctung am Arbeitsplatz. Die Unterrichtsthemen selbst werden im Sinne projektorientierter Vorhaben m\u00f6glichst mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern gemeinsam entwickelt. Eine weitere Bedeutung bei der Hinf\u00fchrung zur Arbeitswelt besteht darin, durch die Fachangebote den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ein gr\u00f6\u00dferes Spektrum an R\u00e4umlichkeiten zu er\u00f6ffnen und dar\u00fcber hinaus mit wechselnden (Bezugs-) Personen die Schulwoche zu bestreiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2.2. Wahlpflichtunterricht in Kursen (WPU-Kurse)<\/strong><br \/>\nExklusiv f\u00fcr die Haupt- und Berufsorientierungsstufe werden aktuell folgende WPU-Kurse angeboten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Textiles Werken: Das Textile Werken befasst sich mit der Verarbeitung verschiedener textiler Materialien mit Hilfe unterschiedlicher Arbeitstechniken und orientiert sich an den Zielen und Inhalten des Fachunterrichts. Im Rahmen der Berufsorientierung werden dabei Themen wie Vermarktung, \u00dcberlegungen zur Preisgestaltung und Werbung behandelt und an praktischen Beispielen erprobt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4schepflege: Die W\u00e4sche AG nimmt nach einem genau durchstrukturierten Modus die Gebrauchsw\u00e4sche aus den Klassen entgegen, w\u00e4scht, b\u00fcgelt und lagert sie und gibt entsprechende Gebrauchsw\u00e4sche aus. Auf diese Weise lernen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen wesentlichen hauswirtschaftlichen Arbeitsbereich kennen und beherrschen w\u00e4hrend sie gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag f\u00fcr die Schule und Schulgemeinde leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fahrradwerkstatt : In der Fahrradwerkstatt erhalten unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Gelegenheit, Fahrradtechnik kennenzulernen, um sich vielleicht einmal selbst bei Pannen helfen zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus werden sie lebenspraktisch in einem technischen Lernfeld auf die Arbeitswelt vorbereitet.<br \/>\nLerninhalte des Unterrichts liegen im technischen, (fein-)motorischen und Verhaltensbereich. Ziel ist es, nach Absprache selbst\u00e4ndig und planvoll zu arbeiten sowie sich bei Problemen Hilfe zu holen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werken: Inhaltlich entspricht dieses Wahlpflichtangebot dem Fach Arbeitslehre. Um ein Werkst\u00fcck zu bearbeiten oder herzustellen, steht hier das Kennenlernen unterschiedlicher Werkstoffe, die sachgerechte Handhabung entsprechender Handwerkzeuge, der Einsatz von Maschinen im Vordergrund. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler setzen sich mit der Planung und Konstruktion einer Werkarbeit auseinander unter Ber\u00fccksichtigung von Sicherheitsregeln am Arbeitsplatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Garten &amp; Umwelt\/ Hausmeister &amp; Geb\u00e4udeservice: Die Arbeitsgruppe \u201eGarten und Umwelt\u201c sowie \u201eHausmeister und Geb\u00e4udeservice\u201c hat sich zum Ziel gesetzt, die Au\u00dfenanlage sowie das Geb\u00e4ude der Martin-Buber-Schule zu pflegen und wiederkehrende Arbeiten durchzuf\u00fchren.<br \/>\nDurch die Anwendung verschiedener Arbeitstechniken sollen die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft eine konkrete Vorstellung davon der Vor- und Nachteile einer Arbeit an unterschiedlichen Arbeitsorten erhalten. Es wird ein konkreter Einblick in die Berufsfelder G\u00e4rtner oder G\u00e4rtnerin bzw. Hausmeister oder Hausmeisterin vermittelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kunst &amp; Keramik: Im Wahlpflichtunterricht \u201eKunst &amp; Keramik\u201c, dessen Schwerpunkt im Erwerb von Kompetenzen zur Freizeitgestaltung liegt, werden die feinmotorischen F\u00e4higkeiten der Jugendlichen gef\u00f6rdert. Sie erlernen gestalterische Fertigkeiten und Techniken und entfalten ihre Kreativit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00e4dchengruppe: Um eine positive weibliche Identit\u00e4t entwickeln zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen M\u00e4dchen mit einer geistigen und k\u00f6rperlichen Behinderung bisweilen unterst\u00fctzende Angebote. Der WPU \u2018M\u00e4dchengruppe\u2019 verfolgt dieses Vorhaben, wobei den Sch\u00fclerinnen ein Freiraum geboten wird, den sie selbst bestimmen und mit Inhalten f\u00fcllen k\u00f6nnen. Soweit m\u00f6glich werden die Ideen der jungen Frauen umgesetzt und durch von Seiten der P\u00e4dagogin erg\u00e4nzt. Diese Pers\u00f6nlichkeitsf\u00f6rderung soll zu einem stabilen Selbstwertgef\u00fchl beitragen und die Selbstwahrnehmung f\u00f6rdern. Im gesch\u00fctzten Rahmen der M\u00e4dchengruppe k\u00f6nnen verschiedene Verhaltensmuster hinterfragt und neues Verhalten ausprobiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bewegung und Entspannung: Der Kurs Bewegung und Entspannung findet in der Turnhalle statt. Das Angebot integriert \u00dcbungen aus den Bereichen Psychomotorik, Basale Stimulation und traditionellen Entspannungsverfahren, um \u00fcber die Arbeit mit und am K\u00f6rper Entwicklungsprozesse anzusto\u00dfen. Dies zielt darauf ab, den eigenen K\u00f6rper zu erfahren und Techniken kennenzulernen, um das eigene Wohlbefinden zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterst\u00fctzte Kommunikation: Im Rahmen des WPU findet f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der HBOS ein exklusiver F\u00f6rderkurs im Bereich der Unterst\u00fctzten Kommunikation statt. Dabei arbeitet die Kursleiterin individuell mit den Jugendlichen auf ihrem aktuellen Entwicklungsniveau und leitet die begleitenden Integrationskr\u00e4fte darin an, die F\u00f6rderung auch im Klassenalltag optimal umsetzen zu k\u00f6nnen (vgl. Kap. 9.4.2).<br \/>\nDie Realisierung des WPU-Tages f\u00fcr die Berufsorientierungsstufe begann im Schuljahr 2013\/14 und befindet sich aktuell in der Erprobungsphase. \u00c4nderungen zur Optimierung werden daher fortlaufend erprobt und evaluiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug aus dem Schulprogramm der Martin-Buber-Schule Gie\u00dfen in der Fassung von 2014 1. Profil Mit Eintritt in das neunte Schulbesuchsjahr wechseln die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der MBS in der Regel in die Haupt- und Berufsorientierungsstufe (HBOS). 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